Kork: Die erneuerbare Ressource für die Innenarchitektur

Warum Kork nachhaltig und zukunftsweisend ist

Korkeichen werden nicht gefällt, sondern in Zyklen von etwa neun bis zwölf Jahren schonend geschält. Der Baum regeneriert seine Rinde, lebt über zwei Jahrhunderte und speichert weiter Kohlenstoff. So entsteht ein erneuerbarer Rohstoff mit kontinuierlicher Verfügbarkeit.

Designmöglichkeiten, die Räume verwandeln

Korkböden fühlen sich angenehm warm an, federn Schritte sanft ab und dämpfen Geräusche. Ob naturbelassen, pigmentiert oder als mehrschichtige Planke – er passt in Wohnzimmer, Schlafzimmer oder Homeoffice und schafft spürbar entspannte Atmosphären.

Designmöglichkeiten, die Räume verwandeln

Wandpaneele aus Kork zeichnen sich durch haptische Tiefe, feine Schattenspiele und akustische Wirkung aus. Ob organische Muster oder klare Geometrien, Kork verleiht Fluren, Besprechungsräumen und Studios visuelle Ruhe und hörbar bessere Verständlichkeit.

Natürliche Schalldämmung im Alltag

Dank seiner Zellstruktur schluckt Kork Trittschall und Nachhall. Besonders in offenen Grundrissen, Küchen-Wohnbereichen oder Kinderzimmern sorgt er für leisere Räume, weniger Stress und eine angenehm konzentrierte Atmosphäre beim Arbeiten oder Lernen.

Thermischer Komfort und Elastizität

Kork besitzt hervorragende Dämmeigenschaften und fühlt sich barfuß warm an. Seine federnde Elastizität entlastet Gelenke, was langes Stehen am Küchentresen oder Homeoffice-Arbeitsplatz deutlich angenehmer macht – Tag für Tag.

Gute Luft ohne Kompromisse

Kork ist von Natur aus antistatisch und unterstützt saubere Raumluft. Achten Sie auf emissionsarme Kleber und Lacke, dann profitieren Allergiker und empfindliche Personen zusätzlich von einem wohngesunden, geruchsarmen Innenraum.

Pflegeleicht und langlebig im täglichen Gebrauch

Einfache Reinigung, klare Regeln

Regelmäßiges Staubsaugen und nebelfeuchtes Wischen genügen. Schmutzfangmatten an Eingängen und Filzgleiter unter Möbeln schützen zusätzlich. Kleine Kratzer lassen sich oft anschleifen und nachölen oder überlackieren – unkompliziert und effektiv.

Vom Flaschenkorken zum Bodenbelag

Gesammelte Weinkorken lassen sich zu Granulat verarbeiten und als Dämmung, Unterlage oder Kernmaterial nutzen. So entsteht hochwertiges Material aus Post-Consumer-Strömen, das Ressourcen spart und Abfallströme sinnvoll umleitet.

Rücknahmeprogramme und Projektkreisläufe

Einige Hersteller bieten Rücknahmeboxen und Wiederverwertung für Verschnitt an. Planen Sie solche Pfade bereits in Ausschreibungen ein, um Materialkreisläufe zu schließen und die Ökobilanz des gesamten Projekts messbar zu verbessern.

Design for Circularity von Anfang an

Setzen Sie auf lösbare Verbindungen, sortenreine Schichten und dokumentierte Materialien. So können Beläge später leichter getrennt, repariert oder wiederverwertet werden – ein echter Schritt Richtung zukunftsfähige Innenarchitektur.

Die Ausgangslage im Altbau

Offener Grundriss, hohe Decken, harter Nachhall – schön, aber akustisch anstrengend. Die Bewohner wünschten sich mehr Ruhe, ohne den industriellen Charme des Lofts aufzugeben oder den Boden vollständig zu ersetzen.

Die Lösung mit Kork und Details

Akustikpaneele aus naturbelassenem Kork an zwei Wandflächen, dazu ein Korkunterboden unter dem bestehenden Holzdielenbelag. Präzise Kantenprofile und ein seidenmatter Schutzlack sorgen für zurückhaltende, hochwertige Optik.

Planungstipps für gelungene Kork-Projekte

Ein ebener, trockener Untergrund ist entscheidend. Wählen Sie je nach Einsatz schwimmende Verlegung, Verklebung oder mehrschichtige Planken mit Korkkern. So sichern Sie Stabilität, Akustikleistung und langfristige Formtreue.
Sonoreel
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